Die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft

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Das Ziel der Anthroposophischen Gesellschaft wird die Förderung der Forschung auf geistigem Gebiete, das der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft diese Forschung selber sein.

Rudolf Steiner


Hochschule für Geisteswissenschaft Goetheanum

Von der Grundsteinlegung in Dornach haben Sie natürlich gehört. Dass wir - wenigstens in Gedanken - wissend miterleben durften den Augenblick, wo nach zweitausendjähriger Entbehrung wieder eine Mysterienstätte die Erde weiht, das gehört wohl zum Wertvollsten dieses unseres Lebens. Nun werden wir, wenn wir wieder einmal geboren werden, hoffentlich den Weg zu solcher Stätte um so sicherer finden.

Michael Bauer

Die Begründung einer Freien Hochschule für Geisteswissenschaft - als ein international wirksamer Ort anthroposophischer Forschung, Lehre und Ausbildung, als ein ausstrahlendes Zentrum zukunftsweisender, kulturgestaltender Spiritualität - gehört dem innersten Lebensgang Rudolf Steiner an. Das spirituelle Wissen musste in die Welt und in die Öffentlichkeit. Es galt, so Rudolf Steiner, der grossen Aufgabe der Gegenwart gerecht zu werden - "die darinnen besteht, die der Menschheit nunmehr zugänglich gewordenen Strahlen eines neuen Geisteslichtes aufzufangen und in die menschlichen Kultur- und Zivilisationsmittel hineinzuprägen." Eine moderne Hochschule für Geisteswissenschaft konnte und sollte eine anziehende Stätte werden, die von Menschen gezielt aufgesucht würde, zur Erweiterung und Vertiefung ihrer Kenntnisse, zum Studium und zur Ausbildung, aber auch zur Vertiefung der Selbsterkenntnis.

Peter Selg

Es geht um das Geheimnis des Ich. Jeder, der mit der Anthroposophie bekannt wird, erfährt schon bald, dass in ihrem Zentrum das Wesen des menschlichen Ich steht.

Sergej O. Prokofieff

Wir brauchen gerade diejenige Stätte, die das gibt, was sonst nirgends gegeben wird; nämlich das, was den Menschen in die geistige Welt hineinführt. Und das soll nun im strengsten Sinne des Wortes der Inhalt der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft werden. Es wird sich überall mehr um das Innere handeln als um das Äussere.

Rudolf Steiner

Gliederung

 Die Aufnahme in die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft erfolgt durch den Eintritt in die Erste Klasse, wodurch man der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion angehört. Die Mitarbeit in in den anderen fachlich orientierten Sektionen richtet sich nach den individuellen Möglichkeiten, Bedürfnissen und Fähigkeiten.

Allgemeine Anthroposophische Sektion
Pädagogigsche Sektion
Medizinische Sektion
Sektion für Redende und Musizierende Künste
Sektion für Bildende Künste
Sektion für Schöne Wissenschaften
Mathematisch-Astronomische Sektion
Naturwissenschaftliche Sektion
Landwirschaftliche Abteilung
Sozialwissenschaftliche Sektion
Jugendsektion

Bewerbung

Aus den Ausführungen Rudolf Steiners zur Freien Hochschule für Geisteswissenschaft gehen drei Vorraussetzungen für die Mitgliedschaft innerhalb der Hochschule hervor. Durch diese individuelle zu treffenden verbindlichen Lebensentscheidungen erfüllt der Bewerber die Bedingungen für die Aufnahme in die Erste Klasse der Hochschule.

1
Der Entschluss, den geisteswissenschaftliche-meditativen Erkenntnisweg zu gehen und damit die Anthroposophie individuell verbindlich zu machen. "Traget hinaus diese warmen Herzen zu kräftigem, heilkräftigem Wirken in der Welt."

2
Die aktive Bereitschaft, sich mit den anderen Hochschulmitgliedern und der Hochschulleitung in einem fruchtbaren Zusammenhang zu halten. 
"Wir leben ja heute in einer Zeit, in der im Grunde genommen Anthroposophie dann für unzählige Menschen auf der Erde eine brennende Frage werden müsste, wenn einmal es der Anthroposophischen Gesellschaft gelänge, wirklich so zu arbeiten, dass die Bedürfnisse der Menschen an dem, was ihnen als Anthroposophie entgegentritt, Feuer fangen könnten." 

3
Der Wille, Verantwortung für die anthroposophische Sache zu übernehmen und ihr Repräsentant in der Welt zu sein. 
"Es handelt sich darum, für Anthroposophie so viel innere Sicherheit zu haben, dass man wirklich dazu kommt, wo immer man steht, das Anthroposophische zu vertreten." 

Die Aufnahme kann beantragen, wer in der Regel mindestens zwei Jahre Mitglied in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft ist und sich damit ein Grundverständnis der Anthroposophie hat erarbeiten können. Dazu sucht der Bewerber das Gespräch mit dem vor Ort verantwortlichen Vertreter der Hochschulleitung. Anschliessend verfasst der Bewerber ein schriftliches, an die Leitung der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum gerichtetes Gesuch, dem Folgendes zu entnehmen ist: Eine kurze Charakterisierung des Lebensweges und der Beziehung zur Anthroposophie, Alter, Eintrittsdatum und örtliche Zugehörigkeit als Mitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, warum der Eintritt in die Erste Klasse angestrebt wird sowie die innere Bereitschaft, den sich daraus ergebenden Verpflichtungen für die Mitglieder der Hochschule zu entsprechen. Als Bestätigung der Aufnahme stellt die Hochschulleitung am Goetheanum eine Mitgliedskarte aus.

Ansprechpartner in Frankfurt am Main

Martin Hollerbach
06101 529621

Edwin Hübner
06172 457431

Wolfgang Kilthau
069 5309 3580

 

 

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