Rudolf Steiner Gesamtausgabe

Vorträge über Kunst

 

 












Vorträge über Kunst

Rudolf Steiner will nicht nur die Künste aus einem geistigen Impuls heraus erneuern und für die Darstellung geistiger Tatsachen, die so tief sind, "dass man sie überhaupt nicht in Worte", also begrifflich fassen kann, neue Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks initiieren, sondern dadurch auch eine adäquate seelische Grundlage für die Aufnahme spiritueller Impulse schaffen.

Martina Maria-Sam

Kunst im Allgemeinen

GA 271
Kunst und Kulturkenntnis

Über das Komische und seinen Zusammenhang mit Kunst und Leben – Das Schöne und die Kunst – Das Wesen der Künste  Das Sinnlich-Übersinnliche in seiner Verwirklichung durch die Kunst. Geistige Erkenntnis und künstlerisches Schaffen – Die Psychologie der Künste 

GA 272
Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethes Faust
Faust, der strebende Mensch
Band I

GA 273
Geisteswissenschaftliche Erläuterungen zu Goethes Faust
Das FaustproblemDie romantische und die klassische Walpurgisnacht
Band II

GA 274
Ansprachen zu den Weihnachtsspielen aus altem Volkstum

Achtzehn Ansprachen aus den Jahren 1915 bis 1924, gehalten bei Aufführungen der Oberuferer Weihnachtspiele, und ein Aufsatz 1922 Mit Beiträgen von Karl Schubert: Erinnerungen an die Weihnachtspiele, und Leopold van der Pals: Erinnerungen eines Musikers aus den Anfängen der Weihnachtspiele  

GA 275
Kunst im Lichte der Mysterienweisheit

Geleitwort von Marie Steiner von 1928 – Technik und Kunst – Umwandlungsimpulse für die künstlerische Evolution der Menschheit – Weltenneujahr. Das Traumlied vom Olaf Åsteson – Das moralische Erleben der Farben- und Tonwelt – Plastisch-architektonisches Bilden – Das künftige Jupiterdasein und seine Wesenheiten  

GA 276
Das künstlerische in seiner Weltmission
Der Genius der Sprache

Die Welt des sich offenbarenden strahlenden Scheins
Anthroposophie und Kunst, Anthroposophie und Dichtung

Die Umwandlung der menschlichen Seelenverfassung in der nachatlantischen Zeit von der urindischen bis zur gegenwärtigen Epoche – Die Bedeutung der Kunst in alten Zeiten und heute – Das Wesen des Künstlerischen – Der erkennende, der religiöse und der künstlerisch schaffende Mensch – Das Wesen der Dichtung – Über Geist und Ungeist in der Malerei – Anthroposophie und Kunst – Anthroposophie und Dichtung  

Eurythmie

GA 277
Eurythmie - Die Offenbarung der sprechenden Seele

Eine Fortbildung der Goetheschen Metamorphosenanschauung im Bereich der menschlichen Bewegung. Ansprachen zu Eurythmieaufführungen aus den Jahren 1918 bis 1924, mit Notizbucheintragungen und Programmen  

GA 277a
Die Entstehung und Entwicklung der Eurythmie

Erster Kurs: Das dionysische Element, Bottmingen, Basel 16. bis 24.09.1912 – Zweiter Kurs: Das apollinische Element. Unterweisungen für die seelische Gestaltung der bewegten Sprachformen, Dornach 18.08.1915 bis 11.09.1915. Mit Ansprachen zu Eurythmievorstellungen 1913 bis 1925, mit dazugehörigen Programmen, Ankündigungen für Plakate und Anzeigen. Konferenz im Eurythmeum Stuttgart am 30.04.1924 – Sechs Humoresken für die Eurythmie mit Ausführungen von Marie Steiner, Lory Maier-Smits, Erna van Deventer, Tatiana Kisseleff, Elisabeth Dollfus und Hendrika Hollenbach. Ausführliches Register, Zeichnungen und Faksimilewiedergaben 

GA 278
Eurythmie als sichtbarer Gesang 
Ton-Eurythmie-Kurs

Das Dur- und Mullerlebnis – Die Gebärde des Musikalischen – Die Auflösung des Akkords und des Harmonischen in das Melos – Das Sichfortbewegen der musikalischen Motive in der Zeit – Die Choreurythmie – Die beharrende Note und die Pause – Der Ansatz zum musikalischen Eurythmisieren liegt im Schlüsselbein – Tonhöhe, Tondauer, Tonstärke, Tempowechsel   

GA 279
Eurythmie als sichtbare Sprache
Laut-Eurythmie-Kurs

Eurythmie, was sie ist und wie sie entstanden ist – Die Eurythmie als sichtbare Sprache – Der Charakter der einzelnen Laute – Die erlebte und die geformte Gebärde – Der Stimmungsgehalt der Seele bei einer Dichtung – Gemütsstimmungen und Charakteristik einzelner Seelenzustände – Die plastische Gestaltung des Sprachlichen – Formen, die sich aus der Wesenheit des Menschen ergeben – Moralisch-seelische Heilwirkungen – Seelenstimmungen aus der Geste des Lautes – Gliederung der Worte. Innere Gliederung der Strophen  

Sprachgestaltung und Drama

GA 280
Marie Steiner-von Sievers und Rudolf Steiner
Methodik und Wesen der Sprachgestaltung

Aphoristische Darstellungen aus den Kursen über künstlerische Sprachbehandlung, Aufsätze, Notizen aus Seminaren und Vorträgen 1919 bis 1924. Aus den Erfordernissen für einen erneuerten künstlerischen Umgang mit der Sprache hat Rudolf Steiner gemeinsam mit Marie Steiner-von Sivers eine Reihe von Kursen gegeben, in denen mit Lehrern, Schauspielern und interessierten Menschen künstlerisches Sprechen erarbeitet und geübt wurde. Für diesen Band sind aus Aufzeichnungen, Seminaren und Vorträgen grundlegende praktische Anwendungen und Übungen zusammengestellt, die in der Schauspielausbildung sowie in der pädagogisch-therapeutischen Sprachpflege als Arbeitsgrundlage von Bedeutung sind.  

GA 281
Marie Steiner-von Sievers und Rudolf Steiner
Die Kunst der Rezitation und Deklamation

Konturierte und gestaltlose Worte und ihre Synthese in der plastisch-musikalischen Sprechweise – Intimitäten des künstlerischen Stilgefühls. Die Dichtung, eine Göttersprache – Die Zusammenhänge des Rezitierens und Deklamierens mit dem künstlerisch gestalteten Atem – Niedergang und Aufbau – Die Kunst des mündlichen Vortrages – Aus dem Sinnlich- Bedeutungsvollen ins Geistigbewegte  

GA 282
Marie Steiner-von Sievers und Rudolf Steiner 
Sprachgestaltung und Dramatische Kunst
Dramatischer Kurs

In den 19 Vorträgen des Dramatischen Kurses, den Rudolf Steiner gemeinsam mit Marie Steiner durchgeführt hat, werden in methodisch aufgebauter Form die Grundlagen für eine Erneuerung der Kunst der Bühnendarstellung gegeben. Der Kurs ist in drei große Teile gegliedert: I. Über die eigentliche Sprachgestaltung II. Regie und Bühnenkunst III. Die Schauspielkunst und die übrige Menschheit – Die Kursstunden werden ergänzt und vertieft durch viele Beispiele und praktische Übungen.
 

Das Wesen der Musik

GA 283
Das Wesen des Musikalischen und das Tonerlebnis im Menschen

Die tiefere Bedeutung von Dur und Moll – Die Erweiterung unseres Tonsystems durch ein neues Erleben des einzelnen Tones – Die Bedeutung der Holzsorten beim Bau von Musikinstrumenten – Probleme der Akustik und der Raumgestaltung – Die Bedeutung der Musik für die alten Kulturen – Des Menschen Äußerung durch Ton und Wort – Die innere Gliederung der Oktave – Die zukünftige Vertiefung der Musik bis zum religiösen Erleben – Der Ursprung der Musik im Erleben des Spirituellen – Die Welt der Hierarchien und die Welt der Töne  

Bildende Kunst

GA 284
Bilder okkulter Siegel und Säulen
Der Münchner Kongress Pfingsten 1907 und seine Auswirkung

Diese Mappe dokumentiert umfassend den künstlerischen Impuls Rudolf Steiners, der mit der Ausgestaltung des Kongressraumes in München 1907 erstmals in Erscheinung trat und seine höchste Ausgestaltung im Bau des ersten Goetheanum in Dornach fand. Inhalt des Textbandes: I. Der Münchner Kongress 1907: Ankündigungen und Berichte über den Kongress sowie Vorträge und Ansprachen zum Kongressthema und über die künstlerische Ausgestaltung des Kongresssaales – Berichte über den Münchner Kongress von Marie Steiner, Mathilde Scholl und Ludwig Kleeberg II. Auswirkungen des Münchner Kongresses: Der Modellbau in Malsch – Der Berliner Zweigraum – Das Stuttgarten Zweighaus –  Abbildungen: Programmheft für den Münchner Kongress 1907 – Entwürfe für Siegel- und Kapitälgestaltungen von Rudolf Steiner – Abbildungen von den Räumen in München, Malsch und Stuttgart. Lose Tafeln: Entwürfe Rudolf Steiners zu den apokalyptischen Siegeln – Die sieben apokalyptischen Siegel, gemalt von Clara Rettich (München 1907 und Stuttgart 1911) – Die sieben Säulenbilder, gemalt von Karl Stahl – Die sieben Planetensiegel – Entwürfe Rudolf Steiners für die Innengestaltung der Kuppelräume im Ersten Goetheanum – Innenansichten des Ersten Goetheanum, gezeichnet von Friedrich Bergmann  

GA 286
Wege zu einem neuen Baustil. Und der Bau wir Mensch

I. Und der Bau wird Mensch: Der Ursprung der Architektur aus dem Seelischen des Menschen und ihr Zusammenhang mit dem Gang der Menschheitsentwicklung – Gesichtspunkte zur Gestaltung der anthroposophischen Kolonie in Dornach II. Wege zu einem neuen Baustil: Der gemeinsame Ursprung von den Dornacher Bauformen und dem griechischen Akanthusblatt – Der Dornacker Bau, ein Haus der Sprache. Zur Einweihung des Künstlerateliers – Der neue baukünstlerische Gedanke – Die wahren ästhetischen Formgesetze – Die schöpferische Welt der Farbe Anhang: Die Entwicklung der Baukunst  Der Wiederaufbau des Goetheanum (Zwei Aufsätze für Basler Zeitungen, 1924)  

GA 287
Der Dornacher Bau als Wahrzeichen
geschichtlichen Werdens und künstlerischer Umwandlungsimpulse

Fünf Vorträge, Dornach 10. bis 25. Oktober 1914 und eine Besprechung der Schnitzarbeiten an den Architravmotiven im Ersten Goetheanum, Dornach 12. Oktober 1914. Diese Vorträge aus der Bauzeit des Ersten Goetheanum behandeln vor allem die plastischen Formen der Säulenkapitelle und Architrave des großen Kuppelraumes in ihrer Entsprechung zu den geistigen und geschichtlichen Impulsen in der Menschheitsevolution. Ausgehend von der Bewusstseinsumwandlung in der homerischen Zeit, dargestellt am Beispiel der Ilias, werden in den Vorträgen eine Charakteristik verschiedener europäischer Volksseelen gegeben und die Aufgaben der Kulturen im geschichtlichen Entwicklungsgang aufgezeigt. Die Vorträge werden ergänzt durch Aufzeichnungen von einer Besprechung der Schnitzarbeiten an den Architraven des großen Kuppelraumes. In einem weiteren Beitrag zeichnet die an der Innengestaltung beteiligte Künstlerin Assja Turgenieff ein Bild von jener Zeit, in der das Gesamtkunstwerk des Ersten Goetheanum entstand.  

Das Wesen der Farbe

GA 291
Das Wesen der Farben

Diese hier zusammengefassten Vorträge sind die Frucht vierzigjähriger Bemühungen Steiners um das Wesen der Farben. Hier wird eine Anschauung der Farben entwickelt, welche den Betrachter aus seiner Subjektivität herauslöst und ihn in den Bereich objektiver Gesetzmäßigkeiten hineinführt. Eine solche Betrachtung, die nicht abhängig ist von physikalischen Theorien, ermöglicht, "die Farbe in ihrem Fluktuierenden, in ihrem Leben zu erfassen". Grundzüge einer geisteswissenschaftlichen Farbenlehre für das künstlerische Schaffen – Das Farberlebnis. Die vier Bildfarben – Malen aus der Farbe – Licht und Finsternis als zwei Welt-Entitäten – Die zwei Grundgesetze der Farbenlehre in Morgen- und Abendröte und in der Himmelsbläue – Von der Raumperspektive zur Farbenperspektive  

GA 291a
Farbenerkenntnis
Ergänzungen zu dem Band das Wesen der Farben

In Ergänzung zu den Bänden GA 1c–d und GA 291 umfasst dieser Band alles sonstige den Komplex Farbenerkenntnis betreffende Material von Rudolf Steiners Forschungen über das Wesen der Farben: Aufsätze, Briefe, Vorträge, Fragenbeantwortungen, Notizen etc. I. Einsatz für eine geistgemäße Wissenschaft der Farben: Die Farbenerkenntnis im Lebenswerk Rudolf Steiners (H. Wiesberger) – Zu Goethes Farbenlehre – Der Farbwahrnehmungsprozess – Der Regenbogen – Die Inkarnatfarbe – Farben der Aura des Menschen und Farben der übersinnlichen Welt – Komplementärfarben und Farbmeditationen II. Farbenerkenntnis und künstlerisches Schaffen: Grundlagen zu einer Farbenlehre für künstlerisches Schaffen – Malen aus der Farbe heraus – Farbe im Bühnenbild und in der Eurythmie – III. Anwendungen der Farbenerkenntnis auf praktischen Gebieten  

GA 292
Kunstgeschichte als Abbild innerer geistiger Impulse

Mit einer Folge von über 700 Lichtbildern zeigte Rudolf Steiner in diesen Vorträgen die kunstgeschichtlichen Entwicklungslinien auf. Er geht aus von der großen Wende im 15. Jahrhundert, der Renaissance, blickt zurück auf ihre Wurzeln in der griechischen Klassik und den Gestaltungen des frühen Christentums und macht sodann die eigenständige Entfaltung dieser Kräfte in den mitteleuropäischen Gebieten deutlich: vom Höhepunkt Dürer zum Höhepunkt Rembrandt hin. Zu den einzelnen Kunstwerken spricht er nur selten ausführlicher, umso eindringlicher jedoch über die spirituellen Kräfte, welche sich darin zum Ausdruck bringen. 

 

 

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